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Planorbarius corneus Posthornschnecke Posthornschnecken weiden unablässlich den Boden des Aquariums nach Futterresten ab und helfen dadurch faulende Bereiche zu vermeiden. Das kommt wiederum der Wasserqualität zugute. Bei Nahrungsmangel werden aber auch Pflanzenteile, wie z.B. neu austreibende Sprossen gefressen. Typisch für diese Schneckenart ist ein flaches, dunkelbraunes bis rötlichschwarzes Gehäuse mit einem Durchmesser bis zu zwei Zentimetern (selten bis 4 cm). Es existieren jedoch auch andere Färbungen, wie z.B. rot, blau, getigert. Das Gehäuse hat keine Spitze und besteht aus bis zu fünf Windungen. Posthornschnecken haben keinen schützenden Gehäusedeckel, wie man ihn z.B. von den Apfelschnecken kennt. Dies versuchen sie durch extrem weites Zurückziehen ins Gehäuse auszugleichen. Durch eine hohe Sauerstoffanreicherung des Blutes müssen die Posthornschnecken selten zum 'Luftholen' an die Wasseroberfläche und können dadurch auch in sehr sauerstoffarmen Gewässern überleben. Eine Vergesellschaftung mit den meisten Fischen, Garnelen oder anderen Schnecken ist problemlos möglich. Allerdings werden Posthornschnecken von Krebsen, Ringelhandgarnelen, Kugelfischen und einigen Schmerlen (Botia-Arten) gefressen.
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Heimat: Europa, Asien, Afrika. Kommt in allen tropischen und gemäßigten Regionen der Erde vor. |
Kennzeichen: Größe bis 2 cm, dunkelbraun bis rötlichschwarze Grundfärbung, flaches Gehäuse. |
Haltung: Becken mit sandigem bis feinkiesigem Bodengrund. Keine allzu starke Strömung. |
Futter: Omnivore Ernährung. (Allesfresser). Detritus, Algen und Futterreste (Flockenfutter, Frostfutter). |
Temperatur: 10-25 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Gesamthärte: 10-30 °dGH |
Familie: Tellerschnecken (Planorbidae) |
Vermehrung: Zwitter Alter: bis 3 Jahre |
Aquariengrösse: ab 30 Liter |
Schwierigkeit: 1 - Einfach Zucht: einfach |
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