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Melanoides tuberculatus
Turmdeckelschnecke
Turmdeckelschnecken verhindern durch ihre Grabtätigkeit eine Verschlickung des Bodensubstrates und führen den Wurzeln Nährstoffe zu, die sie in den Boden einarbeiten. Die Schnecken ziehen sich tagsüber in den Grund zurück, während sie überwiegend nachts auf Nahrungssuche gehen. Dabei weiden sie den Boden des Aquariums nach Futterresten oder abgestorbenen Pflanzenteilen ab und helfen dadurch faulende Bereiche zu vermeiden. Das kommt wiederum der Wasserqualität zugute. Gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Typisch für diese Schneckenart ist ein länglich kegelförmiges Gehäuse, das spitz zuläuft und an einige attraktive Meeresschnecken erinnern lässt. Das Gehäuse kann bis zu 3 cm lang werden und hat ein Operculum, einen ovalen Deckel, der bei Störungen verschlossen wird. Die Atmung erfolgt über Kiemen. Eine Vergesellschaftung mit den meisten Fischen, Garnelen oder anderen Schnecken ist problemlos möglich. Allerdings werden Turmdeckelschnecken von Kugelfischen und einigen Schmerlen (Botia-Arten) gefressen.



Heimat:
Ostafrika bis Südost-Asien
Kennzeichen:
Größe bis 3 cm, turmartig aufgewundenes Gehäuse mit 8 bis 15 Windungen.
Haltung:
Becken mit sandigem bis feinkiesigem Bodengrund. Keine allzu starke Strömung.
Futter:
Omnivore Ernährung. (Allesfresser). Detritus (auch im Boden), Algen und Futterreste (Flockenfutter, Frostfutter).
Temperatur:
15-30 °C
pH-Wert:
6,0-8,0
Gesamthärte:
12-30 °dGH
Familie:
Kronenschnecken (Thiaridae)
Vermehrung:
Lebendgebährend
Alter:
bis 3 Jahre
Aquariengrösse:
ab 30 Liter
Schwierigkeit:
1 - Einfach
Zucht:
einfach
 


 

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